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#KRAS2019: KHD International übt in Postojna

Erstellt von BI d.LFV Karl Weber am 13.04.2019

Die steirische Waldbrandbekämpfungseinheit, welche aus Feuerwehren der gesamten Steiermark gebildet wurde, wurde am gestrigen Freitag, 12. April, mit dem Befehl zur Bekämpfung dort ausgebrochener Feuer und Weiterbildung des eigenen Personals in Lebring gesammelt und mit dem Auftrag zur Verlegung nach Postojna (Slowenien) und der Errichtung eines Camps für die eigene Mannschaft, unter dem Kommando von ABI Stefan Semlegger, von OBR Volker Hanny (Landessonderbeauftragter KHD) verabschiedet.

Insgesamt wurden am Freitagvormittag vier Züge der KHD-International – bestehend aus einem Kommando-, Pumpen-, Tanklöschfahrzeug- und Versorgungszug mit insgesamt 40 Fahrzeugen und rund 120 top motivierten Kameradinnen und Kameraden am Gelände der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark gesammelt, den örtlich gegebenen Sicherheitsbestimmungen für Camp und Einsatz unterwiesen und in Marsch nach Slowenien gesetzt.

Der Aufbau der Quartiere (geschlafen wird in Zelten), das Einrichten des örtlichen Führungsstabes sowie der Versorgungseinheiten und weiters ein Teilnehmerbriefing bildeten die Schwerpunktaktivitäten der steirischen Übungsteilnehmer am ersten Tag. Landesbranddirektor-Stellvertreter LBDS Erwin Grangl reiste ebenfalls am ersten Abend nach Slowenien, um sich vor Ort ein Bild der Schlagkräftigkeit der steirischen KHD-International zu machen.

Übungsziel

Ziel dieser binationalen Übung ist das Trainieren der Zusammenarbeit mit den Feuerwehkollegen aus Slowenien in Katastrophenlagen. So sollen vor allem Interoperabilität, Kommunikation, Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken, Stabsarbeit sowie das Fordern und Fördern der Feuerwehrkräfte beübt werden, um vor allem taktisch wertvolle Erkenntnisse für künftige - auch internationale - Einsatzaufgaben zu erlangen.

Durch die Kooperation der Projektpartner aus Österreich und Slowenien soll künftig ein methodisch abgestimmtes Vorgehen bei gemeinsamen Einsätzen gewährleistet werden.

Für den zweiten Übungstag in Slowenien steht ein eng gestrickter Zeitplan bevor – nach der Tagwache um 6 Uhr, Mannschaftshygiene und einer reichlichen Verpflegung, unter der Leitung von OBR d.F. Werner Schmidt, folgte die Unterweisung durch die slowenische Bundesbahn, da im unmittelbaren Gleisbereich gearbeitet wird, um das Löschwasser über kilometerlange Wegstrecken zu transportieren.

Am Vormittag wird rund ein Viertel der knapp 120 Kameraden von den slowenischen Experten in Sachen Waldbrandbekämpfung trainiert, während der zweite Teil eine mehrere Kilometer lange Zubringleitung für den Tanklösch-Zug errichtet. Gegen 18 Uhr ist mit dem Ende des heutigen Übungstages zu rechnen, für Morgen geplant ist die Heimreise nach Österreich, sowie das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaften der an der Übung beteiligten Feuerwehren.

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